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	<title>Kommentare zu: Nichts hinzuzuf&#252;gen</title>
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	<description>Managed Care, Budgetierung, Versicherungsmedizin und die Folgen für die Medizin</description>
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		<title>Von: Paco566</title>
		<link>http://www.medblog.franzengels.ch/2010/01/25/nichts-hinzuzufuegen/comment-page-1/#comment-484</link>
		<dc:creator>Paco566</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 08:06:37 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo geo

Herzlichen Dank f&#252;r den wertvollen Kommentar!
Sie beschreiben Erfahrungen aus Deutschland? Ich kenne die Situation der dortigen Psychiater nicht genau, schliesse aber aus Informationen, die ich auf Fortbildungen aufgeschnappt habe, dass die Form der Budgetierung und Entlohnung in Deutschland die Arbeitsweise der Psychiater ung&#252;nstig beeinflusst. Das bezieht sich sowohl auf die Zeit, die diesen f&#252;r Behandlungen zur Verf&#252;gung steht als auch auf die finanziellen Mittel zur Verordnung moderner Medikamente. Wie ich h&#246;rte gibt es dar&#252;ber hinaus Einschr&#228;nkungen hinsichtlich der Indikation, die die Krankenkassen oder irgendwelche Kommissionen vorgeben. So seien z. B. Neuroleptika, die sich nach neuen Studien ganz gut zur Behandlung von Spannungszust&#228;nden bei Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen eignen, in Deutschland f&#252;r diese Indikation nicht zugelassen, weshalb Psychiater bei einer Fortbildung diskutierten, ob man die Diagnose des Patienten kurzerhand auf &quot;Schizophrenie&quot; um&#228;ndern sollte, um ihm die notwendige Behandlung zu erm&#246;glichen. Andererseits weiss ich aus meiner eigenen Assistenzarztzeit in Deutschland, dass bereits vor mehr als 10 Jahren moderne, nebenwirkungsarme, aber leider teure Medikamente, die w&#228;hrend eines station&#228;ren psychiatrischen Aufenthaltes verordnet wurden, vom Hausarzt sp&#228;ter sofort wieder abgesetzt wurden, weil sie sein &quot;Budget&quot; sprengten. Dadurch kam es zu wiederholten station&#228;ren Zuweisungen zur erneuten medikament&#246;sen Einstellung, die absolut vermeidbar gewesen w&#228;ren.

Es ist sicher schwierig, Ihre Frage pauschal zu beantworten. Bei Erfahrungen, wie Sie sie gemacht haben, sind nat&#252;rlich immer erst einmal die beteiligten Personen pers&#246;nlich verantwortlich. Es wird bei Psychiatern nicht anders sein, als bei anderen Menschen. Sie sind verschieden, verstehen ihren Beruf auch verschieden und gehen verschieden mit anderen Menschen und ihrer speziellen Position um. Gleichzeitig ist aber die Psychiatrie auch eine Disziplin, die besondere Herausforderungen an das pers&#246;nliche Engagement und das eigene Welt- und Menschenbild beinhaltet bzw. in der sich das eigene Menschen- und Weltbild in besonderer Weise auf den Umgang mit dem Patienten auswirken kann. Psychiatrische Patienten sind zudem oft in besonderer Weise hilflos, was sie dann angreifbarer/wehrloser macht als andere Patienten. Aber auch Psychiater und andere Professionelle, die in der Psychiatrie arbeiten sind in diesem Arbeitsfeld angreifbarer und verletzlicher als in anderen T&#228;tigkeitsfeldern, je mehr sie sich einlassen, umso mehr. Nicht zuletzt ist Psychiatrie, insbesondere in ihrem forensischen Teilgebiet, ein verl&#228;ngerter Arm des Gesetzgebers bzw. der Gesellschaft, &#252;bt dort ganz explizit eine institutionelle Gewalt aus, was die Beziehung zwischen Psychiater und Patient naturgem&#228;ss verkompliziert.

Wenn man all diese (und andere, nicht erw&#228;hnte) Besonderheiten betrachtet, stellt sich Psychiatrie als ein sehr anspruchsvolles und schwieriges Arbeitsfeld dar, das Konflikte beinhaltet, die sich teilweise gar nicht befriedigend l&#246;sen lassen. Um in solch einem Arbeitsumfeld l&#228;ngerfristig gut zurecht zu kommen, sollten die Rahmenbedingungen vorz&#252;glich sein. Die Arbeit sollte gesellschaftlich anerkannt, die zur Verf&#252;gung stehenden Mittel grossz&#252;gig bemessen, der R&#252;ckhalt bei Schwierigkeiten gut sein.

In der Realit&#228;t ist oft das Gegenteil der Fall. Nirgends in der Medizin muss soviel &quot;gerechtfertigt&quot; werden, wie in der Psychiatrie, kaum ein anderes Fachgebiet ist schlechter angesehen und die Gesellschaft meidet alles, was &quot;psychisch&quot; ist, wie die Pest :-) 

Wie gesagt, letztlich ist jeder Psychiater, jeder Patient und jeder andere Beteiligte als Mensch verantwortlich, wie er mit Problemen und Schwierigkeiten umgeht. Diese pers&#246;nliche Verantwortung l&#228;sst sich nicht abtreten. Niemand auf der professionellen Seite ist gezwungen, diese T&#228;tigkeit auszu&#252;ben, wenn sie ihm nicht liegt oder die Bedingungen nicht stimmen. Das ist ein Vorteil gegen&#252;ber dem Patienten, der sich seine Krankheit nicht aussuchen kann und auf Hilfe angewiesen ist. Trotzdem spielen die Umst&#228;nde, die gesellschaftliche Akzeptanz und Unterst&#252;tzung und der herrschende Geist im Gesundheitssystem auch eine wichtige Rolle bei der G&#252;te der Arzt-Patienten-Beziehung, insbesondere im Fachbereich Psychiatrie und Psychotherapie, wo dies besonders wichtig ist.

Freundliche Gr&#252;sse
Franz Engels</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo geo</p>
<p>Herzlichen Dank f&#252;r den wertvollen Kommentar!<br />
Sie beschreiben Erfahrungen aus Deutschland? Ich kenne die Situation der dortigen Psychiater nicht genau, schliesse aber aus Informationen, die ich auf Fortbildungen aufgeschnappt habe, dass die Form der Budgetierung und Entlohnung in Deutschland die Arbeitsweise der Psychiater ung&#252;nstig beeinflusst. Das bezieht sich sowohl auf die Zeit, die diesen f&#252;r Behandlungen zur Verf&#252;gung steht als auch auf die finanziellen Mittel zur Verordnung moderner Medikamente. Wie ich h&#246;rte gibt es dar&#252;ber hinaus Einschr&#228;nkungen hinsichtlich der Indikation, die die Krankenkassen oder irgendwelche Kommissionen vorgeben. So seien z. B. Neuroleptika, die sich nach neuen Studien ganz gut zur Behandlung von Spannungszust&#228;nden bei Pers&#246;nlichkeitsst&#246;rungen eignen, in Deutschland f&#252;r diese Indikation nicht zugelassen, weshalb Psychiater bei einer Fortbildung diskutierten, ob man die Diagnose des Patienten kurzerhand auf &#8220;Schizophrenie&#8221; um&#228;ndern sollte, um ihm die notwendige Behandlung zu erm&#246;glichen. Andererseits weiss ich aus meiner eigenen Assistenzarztzeit in Deutschland, dass bereits vor mehr als 10 Jahren moderne, nebenwirkungsarme, aber leider teure Medikamente, die w&#228;hrend eines station&#228;ren psychiatrischen Aufenthaltes verordnet wurden, vom Hausarzt sp&#228;ter sofort wieder abgesetzt wurden, weil sie sein &#8220;Budget&#8221; sprengten. Dadurch kam es zu wiederholten station&#228;ren Zuweisungen zur erneuten medikament&#246;sen Einstellung, die absolut vermeidbar gewesen w&#228;ren.</p>
<p>Es ist sicher schwierig, Ihre Frage pauschal zu beantworten. Bei Erfahrungen, wie Sie sie gemacht haben, sind nat&#252;rlich immer erst einmal die beteiligten Personen pers&#246;nlich verantwortlich. Es wird bei Psychiatern nicht anders sein, als bei anderen Menschen. Sie sind verschieden, verstehen ihren Beruf auch verschieden und gehen verschieden mit anderen Menschen und ihrer speziellen Position um. Gleichzeitig ist aber die Psychiatrie auch eine Disziplin, die besondere Herausforderungen an das pers&#246;nliche Engagement und das eigene Welt- und Menschenbild beinhaltet bzw. in der sich das eigene Menschen- und Weltbild in besonderer Weise auf den Umgang mit dem Patienten auswirken kann. Psychiatrische Patienten sind zudem oft in besonderer Weise hilflos, was sie dann angreifbarer/wehrloser macht als andere Patienten. Aber auch Psychiater und andere Professionelle, die in der Psychiatrie arbeiten sind in diesem Arbeitsfeld angreifbarer und verletzlicher als in anderen T&#228;tigkeitsfeldern, je mehr sie sich einlassen, umso mehr. Nicht zuletzt ist Psychiatrie, insbesondere in ihrem forensischen Teilgebiet, ein verl&#228;ngerter Arm des Gesetzgebers bzw. der Gesellschaft, &#252;bt dort ganz explizit eine institutionelle Gewalt aus, was die Beziehung zwischen Psychiater und Patient naturgem&#228;ss verkompliziert.</p>
<p>Wenn man all diese (und andere, nicht erw&#228;hnte) Besonderheiten betrachtet, stellt sich Psychiatrie als ein sehr anspruchsvolles und schwieriges Arbeitsfeld dar, das Konflikte beinhaltet, die sich teilweise gar nicht befriedigend l&#246;sen lassen. Um in solch einem Arbeitsumfeld l&#228;ngerfristig gut zurecht zu kommen, sollten die Rahmenbedingungen vorz&#252;glich sein. Die Arbeit sollte gesellschaftlich anerkannt, die zur Verf&#252;gung stehenden Mittel grossz&#252;gig bemessen, der R&#252;ckhalt bei Schwierigkeiten gut sein.</p>
<p>In der Realit&#228;t ist oft das Gegenteil der Fall. Nirgends in der Medizin muss soviel &#8220;gerechtfertigt&#8221; werden, wie in der Psychiatrie, kaum ein anderes Fachgebiet ist schlechter angesehen und die Gesellschaft meidet alles, was &#8220;psychisch&#8221; ist, wie die Pest <img src='http://www.medblog.franzengels.ch/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  </p>
<p>Wie gesagt, letztlich ist jeder Psychiater, jeder Patient und jeder andere Beteiligte als Mensch verantwortlich, wie er mit Problemen und Schwierigkeiten umgeht. Diese pers&#246;nliche Verantwortung l&#228;sst sich nicht abtreten. Niemand auf der professionellen Seite ist gezwungen, diese T&#228;tigkeit auszu&#252;ben, wenn sie ihm nicht liegt oder die Bedingungen nicht stimmen. Das ist ein Vorteil gegen&#252;ber dem Patienten, der sich seine Krankheit nicht aussuchen kann und auf Hilfe angewiesen ist. Trotzdem spielen die Umst&#228;nde, die gesellschaftliche Akzeptanz und Unterst&#252;tzung und der herrschende Geist im Gesundheitssystem auch eine wichtige Rolle bei der G&#252;te der Arzt-Patienten-Beziehung, insbesondere im Fachbereich Psychiatrie und Psychotherapie, wo dies besonders wichtig ist.</p>
<p>Freundliche Gr&#252;sse<br />
Franz Engels</p>
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		<title>Von: geo</title>
		<link>http://www.medblog.franzengels.ch/2010/01/25/nichts-hinzuzufuegen/comment-page-1/#comment-482</link>
		<dc:creator>geo</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 Feb 2010 12:31:49 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medblog.franzengels.ch/?p=323#comment-482</guid>
		<description>Hallo,

Das ist mehr ein allgemeiner Kommentar oder eine Frage zu ihrem Blog. Aber ich dachte, vielleicht interessiert es Sie.

Wor&#252;ber ich mir zur Zeit Gedanken mache und wo ich Sie fragen m&#246;chte, ob sie vielleicht Lust h&#228;tten etwas zu posten, ist wie manche Dinge, aus Sicht eines Psychiaters aussehen.

Ich habe inzwischen eine ganze Reihe Psychiater kennengelernt. Mit den meisten davon hatte ich den Eindruck nicht reden zu k&#246;nnen. Entweder erkl&#228;rten sie sich als nicht zust&#228;ndig, oder sie verschrieben eine gr&#246;&#223;ere Menge Medikamente. Inzwischen habe ich einen Arzt gefunden, der sich Zeit nimmt mir zuzuh&#246;ren, bei dem ich den Eindruck habe, er versteht, was ich sage, was mir mehr hilft, als alle Medikamente zusammen.

Das was mir dabei Sorge macht, ist, dass ich den Eindruck habe, das diejenigen &#196;rzte, die wirklich gute Arbeit machen, selber schwer am k&#228;mpfen sind, auch finanziell. W&#228;hrend die &#196;rzte, die einfach nur unsinninge Medikamente in Massenabfertigung verschreiben, ein recht gutes Leben und Einkommen zu haben scheinen. Irgendetwas stimmt doch da nicht?

Ein anderes Beispiel: Als ich eine Weile in einem psychiatrischen Krankenhaus war, kam mir der Betrieb dort wie eine gro&#223;e Maschinerie vor, wo jeder seinen Part zu spielen hatte. Ich kam mir dort nicht wie eine Person vor, sondern wie ein R&#228;dchen im Getriebe. Mit einigen wenigen Ausnahmen. Eine davon war ein Pfleger, der sich bem&#252;hte, mich und die anderen Patienten wie Menschen zu behandeln und nicht nur wie &quot;St&#246;rungskategorien&quot;. Z.B. hat er mich manchmal aufgezogen, wodurch ich mich ernst genommen gef&#252;hlt habe, er hat eigene Abendveranstaltungen angeboten, au&#223;erdem hat er zwar seine Arbeit gemacht, hatte aber trotzdem noch seine eigene Meinung und hat nicht alles toternst genommen.

Irgendwann kamen einige Mitpatienten zu mir und wollten ihm, weil er Geburtstag hatte Happy Birthday spielen, was wir dann auch gemeinsam am Beginn der &#220;bergabe gemacht haben. Ich hatte erwartet, dass er sich dar&#252;ber freut, aber er schien sich m&#228;chtig zu freuen, was ich so nicht erwartet h&#228;tte. Im Nachhinein denke ich, vielleicht lag es daran, dass er selber am k&#228;mpfen gegen den Trott im Krankenhaus war und das als Best&#228;tigung daf&#252;r gesehen hat und sich deshalb so sehr gefreut hat. 

Aber wenn das stimmt, dann gibt mir das Ganze schon zu denken, das n&#228;mlich diejenigen, die sich bem&#252;hen Patienten wie Menschen zu behandeln am k&#228;mpfen sind, w&#228;hrend die, die einfach Patienten &quot;am Flie&#223;band abfertigen&quot; ein gem&#252;tliches Leben haben. Sollte es nicht andersherum sein? Irgendetwas l&#228;uft doch da verkehrt? Aber was?

Ich wei&#223; nicht, ob Sie das Thema interessiert. Mich w&#252;rde auf jeden Fall die Sicht eines Psychiaters dazu interessieren ...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>Das ist mehr ein allgemeiner Kommentar oder eine Frage zu ihrem Blog. Aber ich dachte, vielleicht interessiert es Sie.</p>
<p>Wor&#252;ber ich mir zur Zeit Gedanken mache und wo ich Sie fragen m&#246;chte, ob sie vielleicht Lust h&#228;tten etwas zu posten, ist wie manche Dinge, aus Sicht eines Psychiaters aussehen.</p>
<p>Ich habe inzwischen eine ganze Reihe Psychiater kennengelernt. Mit den meisten davon hatte ich den Eindruck nicht reden zu k&#246;nnen. Entweder erkl&#228;rten sie sich als nicht zust&#228;ndig, oder sie verschrieben eine gr&#246;&#223;ere Menge Medikamente. Inzwischen habe ich einen Arzt gefunden, der sich Zeit nimmt mir zuzuh&#246;ren, bei dem ich den Eindruck habe, er versteht, was ich sage, was mir mehr hilft, als alle Medikamente zusammen.</p>
<p>Das was mir dabei Sorge macht, ist, dass ich den Eindruck habe, das diejenigen &#196;rzte, die wirklich gute Arbeit machen, selber schwer am k&#228;mpfen sind, auch finanziell. W&#228;hrend die &#196;rzte, die einfach nur unsinninge Medikamente in Massenabfertigung verschreiben, ein recht gutes Leben und Einkommen zu haben scheinen. Irgendetwas stimmt doch da nicht?</p>
<p>Ein anderes Beispiel: Als ich eine Weile in einem psychiatrischen Krankenhaus war, kam mir der Betrieb dort wie eine gro&#223;e Maschinerie vor, wo jeder seinen Part zu spielen hatte. Ich kam mir dort nicht wie eine Person vor, sondern wie ein R&#228;dchen im Getriebe. Mit einigen wenigen Ausnahmen. Eine davon war ein Pfleger, der sich bem&#252;hte, mich und die anderen Patienten wie Menschen zu behandeln und nicht nur wie &#8220;St&#246;rungskategorien&#8221;. Z.B. hat er mich manchmal aufgezogen, wodurch ich mich ernst genommen gef&#252;hlt habe, er hat eigene Abendveranstaltungen angeboten, au&#223;erdem hat er zwar seine Arbeit gemacht, hatte aber trotzdem noch seine eigene Meinung und hat nicht alles toternst genommen.</p>
<p>Irgendwann kamen einige Mitpatienten zu mir und wollten ihm, weil er Geburtstag hatte Happy Birthday spielen, was wir dann auch gemeinsam am Beginn der &#220;bergabe gemacht haben. Ich hatte erwartet, dass er sich dar&#252;ber freut, aber er schien sich m&#228;chtig zu freuen, was ich so nicht erwartet h&#228;tte. Im Nachhinein denke ich, vielleicht lag es daran, dass er selber am k&#228;mpfen gegen den Trott im Krankenhaus war und das als Best&#228;tigung daf&#252;r gesehen hat und sich deshalb so sehr gefreut hat. </p>
<p>Aber wenn das stimmt, dann gibt mir das Ganze schon zu denken, das n&#228;mlich diejenigen, die sich bem&#252;hen Patienten wie Menschen zu behandeln am k&#228;mpfen sind, w&#228;hrend die, die einfach Patienten &#8220;am Flie&#223;band abfertigen&#8221; ein gem&#252;tliches Leben haben. Sollte es nicht andersherum sein? Irgendetwas l&#228;uft doch da verkehrt? Aber was?</p>
<p>Ich wei&#223; nicht, ob Sie das Thema interessiert. Mich w&#252;rde auf jeden Fall die Sicht eines Psychiaters dazu interessieren &#8230;</p>
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